Wo finde ich das Paradies?

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Videoinstallation in der St. Michaelskirche

Die Schöpfungslegende lebt, das zeigt die Videoinstallation der Hagener Künstlerin Ulrike Rutschmann, die am 31. Januar um 19.00 Uhr in der St. Michaelskirche in Wehringhausen eröffnet wird.

Wer kennt das nicht: Der Natur entfremdet, wächst in uns die Sehnsucht nach dem Paradies, nach Glück und Glückseligkeit, nach den sinnlichen Genüssen, die uns der Garten Eden verspricht. Das genau ist das Thema der Künstlerin, die mit ihrer vielschichtigen Installation der Ambivalenz Ausdruck verleiht. Sie zeigt Szenen eines vermeintlichen Paradieses, die die Legende von Adam und Eva aus einer aktuellen Perspektive neu erzählen. Dabei greift Ulrike Rutschmann ein Familienbild aus unserer Zeit auf: spielende Kinder auf dem Außengelände einer Kindertagesstätte, ein Mädchen, großformatig vor der Kamera posierend, in einen Tango-Rhythmus hineinschwingt, ein Paar, das ganz auf sich bezogen, in die Szenerie hineintanzt und sich dem Rhythmus der Musik hingibt.

Die Videoinstallation ist zu sehen ab dem 31. Januar eine Woche in der St. Michaelskirche, Pelmkestraße 12, Hagen-Wehringhausen. Zur Eröffnung gibt es ein Werkstattgespräch mit Ulrike Rutschmann und Christine Laprell.

Eröffnung: So 31.01. 19.00 Uhr

Öffnungszeiten: Mo 01.02. – Mi 03.02., Fr. 05.02. jeweils 17.30 – 19.00 Uhr

Weitere Termine können mit Wolfgang Herz abgestimmt werden: Tel. 02331 / 9710796, herzw@web.de

Fotos von der Eröffnung der Ausstellung im FotoBlog von Birgit Ebbert

Wo finde ich das Paradies?

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Tango für Maria

Die Schöpfungslegende lebt. Der Natur entfremdet, wächst in uns die Sehnsucht nach dem Paradies, nach Glück und Glückseligkeit, nach den sinnlichen Genüssen, die uns der Garten Eden verspricht.

Doch welche Wege sind die richtigen, die hin zum Paradies führen?

Die Videoinstallation thematisiert die Ambivalenz rund um die Menschwerdung und Schöpfung. Sie zeigt Szenen eines vermeintlichen Paradieses, die die Legende von Adam und Eva aus einer aktuellen Perspektive neu erzählen.

Die Künstlerin Ulrike Rutschmann schafft ortsbezogen eine raumgreifende Installation, in der sie projizierte Körper und Landschaften über Säulen und Skulpturen hinweg bewegt und so in Resonanz mit den Besonderheiten des Kirchenraums treten lässt.

Auf der Suche nach dem Paradies steht der Besucher zunächst vor dem verschlossenen Hauptportal der Marienkirche, hinter dessen Toren, vom Hauptschiff der Kirche ausgehend, das Video in die Dunkelheit hineinprojiziert wird.

Die Aufnahmen zeigen scheinbar unbefangen spielende Kinder im Moor, die sich also auf fragilem Grund bewegen. Sie beobachten ein tanzendes Paar, das sich der Herausforderung des wechselseitigen Führens und Geführt-Werdens stellt – fasziniert und angezogen vom Rhythmus des Tangos.

Vernissage: 26. Juli 2015, 11.30 Uhr, Marienkirche, Marienring Landau

Finissage: 3. Oktober 2015, 20.00 Uhr, Marienkirche, Marienring Landau

Einladung als PDF herunterladen